Caritasverband Hochrhein e.V.
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Integrativer Kreuzweg nimmt Form an

08.11.2007
„Wir wollen Begegnungen schaffen, Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung“ so sagte Manfred Schrenk von den Caritaswerkstätten Hochrhein gemeinnützige GmbH beim Start des beispielhaften Projektes „Integrativer Kreuzweg“ und er ergänzte: „Religiöse Kunst soll dabei ein begreifbares Medium, ein Mittel der Begegnung sein.“

Jetzt, ein halbes Jahr nach dem offiziellen Start nimmt der Kreuzweg, nimmt das bundesweit einmalige Projekt immer mehr Form an.

Seit Wochen sind Bürgerinnen und Bürger aus Gurtweil dabei, gemeinsam mit einer Gruppe behinderter Künstlerinnen und Künstler aus dem Gurtweiler Wohnheim St. Elisabeth dabei, die Kreuzweg-Stationen plastisch in Ton zu gestalten.
Im Rahmen der Überplanung der Außenanlagen für den Neubau im Schlossgelände „Südwest“ sollte ursprünglich ein Feldkreuz erstellt werden. Aus dieser Idee entwickelte sich der Gedanke für die Anlegung eines Kreuzweges.

Gläubige, behinderte und nicht behinderte Menschen sollen so eine leicht zugängliche Möglichkeit erhalten, „den letzten Gang des Herrn“ nachzugehen, und somit sein Sorgen, Nöte, Ängste und Probleme „abladen“ zu können. „Gerade Menschen mit einer geistigen Behinderung seien in Glaubensdingen hochsensibel und zeigen beispielhafte Formen der Ehrlichkeit, Offenheit, Dankbarkeit, Fröhlichkeit und des Vertrauens“, so Pfr. Lemmens.

Dass die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung sinnstiftend und bereichernd ist und darüber hinaus auch Spaß macht, dies bestätigen die sieben mitwirkenden Gurtweiler und ist deutlich spürbar während des Besuches in der einladend wohltuenden Arbeitsatmosphäre im Gurtweiler Schloss.

Alfred Scheuble

Kreuzweg-Stele-Entwurf
Kreuzweg-Stele-Entwurf

So wie hier auf dem Bild Manfred Schrenk und Pfr. Lemmens zeigen, sollen die künftigen Kreuzweg-Stationen im Schlossareal aussehen. Die aus Ton gefertigten Kreuzweg-Motive werden auf eine stelenähnliche Trägerplatte montiert und dann entlang eines Weges aufgestellt werden.

Gemeinsame Arbeit
Gemeinsame Arbeit

Gemeinsam gestalten Menschen mit und ohne Behinderung die 15 Kreuzweg-Stationen aus Ton.

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