Caritasverband Hochrhein e.V.
Eine Übersicht über unsere Hilfsangebote

Caritasverband Hochrhein e.V.

Nachrichten Behindertenhilfe

Rentnertreffen

Rentnertreffen

Am 23.09.2015 trafen sich in der Werkstatt für behinderte Menschen in Wallbach die Rentner der Caritaswerkstätten Hochrhein gemeinnützige GmbH zu ihrem alle zwei Jahre stattfindendem „Rentnertreffen“.
Begrüßt wurden die Rentner vom Geschäftsführer der Caritaswerkstätten Hochrhein gemeinnützige GmbH, Manfred Schrenk. Anschließend führte Werkstattleiter Herr Bernhard Wuchner durch die neu gestalteten Räume der Förder- und Betreuungsgruppen, zu denen auch neugestaltete sanitäre Einrichtungen (u.a. ein neues Pflegebad) gehören.

Beim Rundgang zeigten sich die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr erfreut über den sehr gelungenen aufwendigen Umbau. Insbesondere die hellen und großzügigen Räume sowie der angegliederte Terrassen- Außenbereich konnten überzeugen.
Über Aktuelles in den Caritaswerkstätten Hochrhein berichtete Herr Schrenk. Beim gemütlichen Beisammen mit Kaffee und Kuchen tauschten die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Erinnerungen aus.
Bernhard Wuchner

Rentnertreffen

Erlebnisreiches Ferienprogramm

Ferienprogramm 2015

Der Bereich Freizeit und Bildung hat in den 3 Wochen Sommerferien ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für erwachsene Menschen mit Behinderung angeboten. Bei insgesamt 15 Ganztagesausflügen waren 310 Teilnehmer dabei.
Wie in den letzten Jahren lag auch in diesem Sommer der Schwerpunkt auf dem Thema Erwachsenenbildung.
9 der 15 Ausflüge waren Besichtigungen und Führungen, zum Beispiel im SWR-Studio Freiburg, im Wasserwerk Sipplingen, in einer Kaffeerösterei, auf dem Ospele-Hof in Hinterzarten, bei der Festungsruine Hohentwiel und in Museen, z.B. in der Welt der Kristalle bei Rottweil. Diese Ausflüge waren im Programm mit dem Stempel „Sommer-Uni“ gekennzeichnet.
Drüber hinaus gab es auch Ausflüge wie Schiff-Fahrten, Tierparks und Stadtbummel.

Alle Ausflüge und Aktivitäten wurden von Freiwilligen Helfern begleitet. Sie leisteten in den Ferien insgesamt über 2.000 Betreuungsstunden.
Den Abschluss des Ferienprogramms bildete die Urlaubsparty bei schönstem Sommerwetter. Alle Teilnehmer erhielten von Geschäftsführer Manfred Schrenk eine Urkunde für die Teilnahme an der „Sommer-Uni“ und es wurde gemeinsam gegrillt, gebastelt und gespielt.
Julia Schlegel, DH-Studentin

Fast Geschafft! – 15 Auszubildende kurz vor dem Ziel!

15 Auszubildende

Die Caritaswerkstätten Hochrhein gemeinnützige GmbH bildet derzeit 38 Auszubildende in verschiedenen Berufen aus.

In diesem Jahr machen im Herbst 15 Auszubildende ihren Abschluss in den folgenden Ausbildungsberufen: Bachelor of Arts Soziale Arbeit, Heilerziehungspfleger und Arbeitserzieher. Diese Ausbildungsgänge basieren alle auf einem Wechsel von theoretischen und praktischen Abschnitten. Als Praxisfelder dienten die Bereiche Werkstatt mit Berufsbildungsbereich und Förder- und Betreuungsgruppen, Stationäres und Betreutes Wohnen sowie Freizeit und Bildung.

Die Abschlussveranstaltung – unter Beteiligung der Geschäftsleitung – gestalteten die 15 Absolventen mit. Sie stellten in Präsentationen ihre Ausbildungsberufe vor und ließen sich dazu einen passenden Werbe-Slogan einfallen.

Der Rückblick über die 3-jährige Ausbildungszeit beinhaltete einige gemeinsame Stationen: angefangen vom gemeinsamen Azubi-Tag zu Beginn der Ausbildung über verschiedene Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Fachthemen im Verlauf der Ausbildung sowie dem abschließenden Austausch mit den Mentoren, die sie während ihrer Ausbildungszeit begleitet haben.

Die Auszubildenden, die im Anschluss an ihre Ausbildung weiterhin bei der Caritaswerkstätten Hochrhein gemeinnützige GmbH arbeiten, werden in ihren ersten beiden Berufsjahren von Mentoren weiterhin intensiv begleitet.

Wir wünschen allen Absolventen für die anstehenden Abschlussarbeiten viel Erfolg, alles Gute für ihre Zukunft und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Corinna Baumgartner

Neueröffnung des Café Zwischen im Hirschen – Erste Erfahrungen

Nach Rund dreimonatiger renovierungsbedingter Schließung konnten wir unser Café Zwischen am neuen Standort im ehemaligen Gasthof Hirschen in Tiengen am 11.04.2015 eröffnen.
Mit dem gewohnten Samstagsangebot, einem ausgiebigen Brunch, durften wir zahlreiche Gäste und eine Vertreterin der Presse in unseren neuen Räumlichkeiten begrüßen. Die Resonanz unserer Kundschaft ist durchwegs positiv ausgefallen, was überwiegend auf die konzeptionelle Kombination aus geschichtsträchtiger Erhaltung des Hauses mit neuen, modernen Aspekten eines Cafés zurückzuführen ist.
Die zentrale Lage unseres Cafés unterstreicht nicht nur die Position einer verstärkten Inklusionsausrichtung, indem unsere Mitarbeiter mit Behinderung im wahrsten Sinne des Wortes noch näher ins Zentrum der Gesellschaft rücken, sondern hat in den ersten Tagen gezeigt, dass sich die Lage positiv auf die Besucherzahlen auswirkt. Viele Gäste melden uns zurück, dass sie erfreut sind dass der Hirschen wieder in Betrieb genommen wurde, da es ein Teil der Tiengener Tradition darstellt, welcher durch die neue Gestaltung aber auch sehr modern und einladend wirkt. Zudem bedingt die veränderte Lage eine ansteigende Beanspruchung unseres Außenbereiches, wo Gäste inmitten der Fußgängerzone das Tiengener Stadtleben bei uns erleben und genießen können.

Unsere Mitarbeiter haben somit bisher von morgens bis spät nachmittags noch mehr Begegnungsmöglichkeiten mit Gästen erfahren können, die verstärkt unser verändertes Frühstücks- und Mittagsangebot wahrgenommen haben.
Nach dieser kurzen Zeit können wir jedoch festhalten, dass durch den neuen Standort und ein verändertes Konzept nicht nur Aspekte der Inklusion noch stärker in den Vordergrund rücken, sondern gerade auch Menschen mit Behinderung die Möglichkeit geschaffen wird an einem anspruchsvollen, vielseitig geförderten und letztlich auch attraktiven Arbeitsplatz am Arbeitsleben teilzuhaben. Diese Teilhabe ermöglichen wir über 20 behinderten Mitarbeitern, welche wir nach unserem Umzug alle weiterbeschäftigt haben.
An dieser Stelle möchte ich allen unseren Mitarbeitern einen großen Dank aussprechen, die sich auf viele Veränderungen eingelassen und die erste Öffnungswoche hervorragend gemeistert haben.
Wir hoffen, dass wir auch zukünftig weiterhin so viele Gäste bei uns begrüßen dürfen, da dies vor allem für unsere Mitarbeiter mit Behinderung eine besondere Wertschätzung darstellt. In der vergangenen Woche haben uns viele Mitarbeiter rückgemeldet wie glücklich sie sind, dass so viele und vor allem auch neue Gäste zu uns kommen, welche im Zwischenkontakt durch entsprechende Rückmeldungen unseren Mitarbeitern ein positives Selbstwertgefühl vermitteln.

Daniel Philipp
Sozialdienst Café Zwischen

Besuch des Bürgermeisters mit dem Gemeinderat im Wohnprojekt „Gemeindenahes Wohnen“ in Laufenburg-Rhina

Gemeindenahes Wohnen

Nach Fertigstellung des Umbaus des Gastraumes und des ersten Obergeschosses des ehemaligen Gasthaus Salmen, konnte das Wohnprojekt „Gemeindenahes Wohnen“ der Caritaswerkstätten Hochrhein gemeinnützige GmbH im April 2014 mit den ersten Bewohnern der Wohngemeinschaft die angemieteten Räumlichkeiten beziehen. Schrittweise kamen in den folgenden Monaten weitere Bewohner und Bewohnerinnen hinzu, sodass die Wohngemeinschaft mittlerweile komplett ist und somit 8 Menschen mit Behinderungen in Laufenburg ihr Zuhause gefunden haben.
Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngemeinschaft war es eine große Freude, als die Anfrage von Herrn Bürgermeister Ulrich Krieger, zur Planung eines Besuchstermins des Gemeinderates zum gegenseitigen Kennenlernen, kam.

Am 16.03.2015, im Anschluss an die Gemeinderatsitzung, konnten dann die Bewohner des Salmens Bürgermeister Ulrich Krieger, sowie die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der Stadt Laufenburg in ihrer Wohngemeinschaft als Besucher begrüßen.

Manfred Schrenk, Geschäftsführer der Caritaswerkstätten Hochrhein gemeinnützige GmbH, begrüßte die Runde ganz herzlich und bedankte sich bei den Vertretern der Stadt Laufenburg für das rege Interesse am „Gemeindenahen Wohnen“. Dieses Projekt stellt einen wichtigen Baustein zur Ausdifferenzierung der Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Waldshut dar. An der Schnittstelle zwischen ambulantem Wohnen (selbständiges Wohnen alleine in einer eigenen Wohnung) und stationärem Wohnen (Wohnheim) angesiedelt, ermöglicht die Wohngemeinschaft im Salmen Menschen mit Behinderungen ein selbständiges Leben innerhalb unserer Gesellschaft. Erfahrenes Fachpersonal begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngemeinschaft und das gesamte Umfeld in diesem Prozess.

Gemeindenahes Wohnen

Bürgermeister Ulrich Krieger hieß die Neulaufenburger ganz herzlich willkommen und überreichte für jeden Bewohner ein kleines, nützliches Gastgeschenk, das die Wohngemeinschaft täglich daran erinnert, wie schön es doch in Laufenburg ist Melanie Jäger, Projektmanagerin, stellte – gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern – anschaulich die Konzeption und ganz besonders das tägliche Leben in der Wohngemeinschaft dar. Diese Darstellung des Projektes und die Begegnung zwischen den Laufenburger Neubürgern und Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Laufenburg, lösten einen lebhaften Austausch aus. Laufenburger mit und ohne Behinderungen fanden so schnell Kontakt zueinander und tauschten sich noch bis spät in den Abend in geselliger Runde aus.
Melanie Jäger
Stellvertretende Heimleitung