Caritasverband Hochrhein e.V.
Eine Übersicht über unsere Hilfsangebote

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Aktuelle Infos der Gemeindepsychiatrie

„Schlage die Trommel und fürchte dich nicht!“

Kunst von Kindern psychisch kranker Eltern

WANDERAUSSTELLUNG: 5. – 21. Oktober 2018

Veranstaltungsort:
Stoll VITA Stiftung
Brückenstraße 15
Waldshut

Vernissage am 5. Oktober 2018 um 18:00 Uhr

In Deutschland erleben etwa 3 Millionen Kinder im Laufe eines Jahres einen Elternteil mit einer psychischen Erkrankung. Statistisch gesehen sind im Landkreis Waldshut ca. 4500 Kinder betroffen. Was macht es mit Kindern, wenn ein Elternteil psychisch belastet oder erkrankt ist? Was bewegt sie? Was vermag sie zu schützen und zu stützen?

Fünf Mädchen und Frauen gewähren uns in dieser Ausstellung Einblicke in ihr Erleben als Kinder seelisch belasteter und psychisch erkrankter Eltern. Wir laden Sie ein, sich von den Bildern inspirieren oder einfach auf sich wirken zu lassen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Wir wünschen uns mit dieser Ausstellung zur Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen beizutragen. Die Kinder sollen mit all ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten wahrgenommen und unterstützt werden.
Ganz besonders freuen wir uns, dass Pater Klaus Mertes SJ die Schirmherrschaft übernommen hat.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!
Martin Riegraf – Vorstand Caritasverband Hochrhein e.V.

Flyer „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht!“

Jeder fünfte erkrankt an einer Depression – Vortrag und geplanter Treff im Café Zartbitter in Rickenbach

Statistisch erkrankt jeder fünfte Mensch einmal in seinem Leben an einer Depression. Im Rahmen der Reihe „Wissen nach 10“ im Café Zartbitter in Rickenbach informierten Regina Bachmann und Sandra Faller Anfang Juli 20 Interessierte zu Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Beide arbeiten beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Caritasverbands Hochrhein der ab Oktober 2018 einen offenen Treff für psychisch belastete Menschen im Café Zartbitter in Rickenbach einzurichten plant.

Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. In Deutschland erkrankt durchschnittlich etwa jeder Fünfte einmal in seinem Leben an dieser schwerwiegenden Krankheit. Durch gezielte Information und Kenntnis über den Verlauf und die Symptome der Depression, lässt sich diese im persönlichen Umfeld oder bei sich selbst besser erkennen -eine gute Voraussetzung, um sich professionelle Hilfe für die gut therapierbare Erkrankung zu holen. Hilfe kann über Hausärzte, Psychiater und Psychologen erfolgen, sowie über Selbsthilfegruppen und verschiedene Dienste – wie auch den Sozialpsychiatrischen Dienst des Caritasverbands Hochrhein.

Im Rahmen der Reihe „Wissen nach 10“ informierten Regina Bachmann und Sandra Faller Anfang Juli im Café Zartbitter 20 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die wichtigsten Fakten rund um das Thema Depression. Ergänzt mit beeindruckenden, nachvollziehbaren Erfahrungsberichte aus der Gefühls- und Gedankenwelt der Betroffenen. Eindrücklich wurden vor allem die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Nicht selten nimmt eine schwer ausgeprägte Depression auch einen tödlichen Verlauf, etwa wenn durch die gedrückte Stimmung, Interessenverlust und negative Zukunftsperspektiven Suizidgedanken entstehen und diese umgesetzt werden. Daher war es den Referentinnen besonders wichtig, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer am Ende der Veranstaltung eine genaue Vorstellung davon hatten, wie sich eine Depression äußert und welche Anlaufstellen es zu deren Behandlung gibt.

Die Möglichkeit, Fragen zu stellen, wurde intensiv sowohl zur Symptomatik als auch den Behandlungsmöglichkeiten genutzt. Besonders positiv wurde aufgenommen, dass seitens des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Caritas ab Oktober 2018 ein regelmäßiger Treff (nicht nur) für psychisch belastete Menschen im Café Zartbitter eingerichtet werden soll.

Kontakt
Sozialpsychiatrischer Dienst
Bezirksstelle Bad Säckingen
Rathausplatz 17
79713 Bad Säckingen
Telefon: 07761 56980

Ansprechpartnerin Freizeittreff
Susanne Efinger-Mader
Telefon: 07761 569842
E-Mail: susanne.efinger-mader@caritas-hochrhein.de